Veranstaltungen und Aktuelles
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Aktuelles und anstehende Veranstaltungen
Deine Postkarte aus Mitte
Hast du schon einmal eine Postkarte von deinem Zuhause verschickt?
Der Blick in deine Straße, die eine Bank im Park oder dein Lieblingsort im Kiez– wir möchten genau solche Motive sichtbar machen!
Dafür sammeln wir ab jetzt Fotos, Zeichnungen und Collagen, die eure persönlichen Lieblingsorte zeigen oder repräsentieren. Gesucht sind dabei Motive, die ihr mit eurem Kiez verbindet unddie euren Blick auf Mitte widerspiegeln. Mach mit!
Schick uns dein Postkarten-Motiv ganz einfach bis zum 30.07.2026 per Mail an beteiligung-mitte@list-gmbh.de
und teile uns mit:·Wo kann man den Ort in Mitte finden?·Was ist das Besondere an diesem Ort?
Nach Einsendeschluss wählen wir dann gemeinsam mit euch die Motive aus. Es lohnt sich regelmäßig hiervorbeizuschauen, um auf dem Laufenden zu bleiben, denn: Mit dem beliebtesten Motiv könnt ihr 100 Drucke eurer Postkarte gewinnen! Wir sind gespannt auf eure Ideen und freuen uns auf eure Einsendungen!
Einladung für Kinder und Jugendliche: Umgestaltung der Lübecker Straße
Die Lübecker Straße soll grüner, verkehrsberuhigter und attraktiver als Aufenthaltsort werden. Im Rahmen der Beteiligung können Kinder und Jugendliche ihre Perspektiven auf die künftige Gestaltung einbringen: Wo braucht es gute Orte zum Sitzen, Treffen, Spielen oder Bewegen? Welche Angebote fehlen? Was macht die Straße für euch angenehmer und interessanter?
Am 21. Mai 2026 könnt ihr am Spielplatz in der Lübecker Straße eure Ideen zur Umgestaltung einbringen!
Die Beteiligung findet ab Nachmittag statt:
- 16-18 Uhr für Kinder von 6 bis 12 Jahren
- 18-20 Uhr für Jugendliche von 13-18 Jahren
Die Ergebnisse der Beteiligung sollen in die weitere Planung zur Umgestaltung der Lübecker Straße einfließen.
Kommt vorbei & entscheidet mit, wie sich die Lübecker Straße entwickelt!
Einladung: 30. Sitzung des Beteiligungsbeirats Mitte
Liebe Engagierte, liebe Initiativen und Beteiligungsakteur*innen im Bezirk Mitte,
hiermit laden wir euch/Sie herzlich zur 30. Sitzung des Beteiligungsbeirats Mitte ein und möchten diese und kommende Sitzungen ausdrücklich für aktive Initiativen und zivilgesellschaftliche Akteur*innen öffnen und gemeinsam gestalten.
Termin: Mittwoch, 27. Mai 2026, 17:30–21:00 Uhr
Ort: Stadtwerkstatt (barrierearm: rollstuhlgerecht und stufenfrei), Karl-Liebknecht-Str., 10178 Berlin; S+U Alexanderplatz
Für Verpflegung ist gesorgt.
Keine Anmeldung notwendig.
Warum Sie/ihr dabei sein solltet:
In der letzten Beiratssitzung, im März 2026, haben die Anwesenden konkrete Vorschläge zur Weiterentwicklung und Verbesserung der Beteiligungsverfahren im Bezirksamt Mitte gesammelt und erarbeitet. An diesen Themen wird in der kommenden Sitzung angeknüpft – sobald die Tagesordnung feststeht, veröffentlichen wir sie an dieser Stelle.
Zugleich bietet die Veranstaltung Raum für Austausch und Vernetzung: Akteur*innen aus Bürger*innenbeteiligung, Stadtentwicklung, öffentlichem Raum und Nachbarschaftsinitiativen kommen zusammen. Wir laden Sie ein, voneinander zu lernen und Ihre Forderungen an die Entwicklung der Bürger*innenbeteiligung zu bündeln.
Die Ergebnisse werden für das Bezirksamt aufbereitet und dort zuständigkeitsbezogen weiterbearbeitet. Außerdem wird die Bezirksverordnetenversammlung über Hinweise informiert. Damit besteht eine konkrete Schnittstelle zum Bezirksamt und der BVV.
Ihre/eure Themen sind gefragt!
Themenvorschläge können vorab an das Büro für Bürger*innenbeteiligung gesendet sowie zu Beginn der Sitzung eingebracht werden.
Kontakt: beteiligung-mitte@list-gmbh.de
Vergangene Veranstaltungen
Rückblick: Online-Impuls "Unterschriften sammeln - so funktionierts"
Im April fand unser zweiter Online-Impuls zum Thema „Unterschriften sammeln – so funktionierts!“ statt.
Wir haben uns zwei Beteiligungsinstrumente auf bezirklicher Ebene – den Einwohner*innenantrag und das Bürger*innenbegehren – näher angeschaut. Dazu haben uns die Initiativen Kiezblock Nördliche Luisenstadt und Berlin Werbefrei einen lebhaften Einblick in ihre Praxis gegeben (Danke dafür!). Ihr wollt selbst aktiv werden, habt Fragen zu den Verfahren oder braucht Unterstützung bei der Vernetzung? Meldet euch bei uns!
Zum Nachlesen findet ihr hier zudem die PowerPointPräsentation der Veranstaltung: Online_Impuls_Unterschriften_sammeln_Präsentation
Rückblick: Dein Kiez im digitalen Raum
Am 13. November 2025 kamen Interessierte aus dem Bezirk Mitte und darüber hinaus zusammen, um zu erfahren, wie Daten, Karten und digitale Tools helfen können, den eigenen Kiez neu zu entdecken – und aktiv mitzugestalten.
Ein Projekte-Marktplatz bot Einblicke in verschiedenen digitale Projekte und Plattformen:
- Hier Baut Berlin
- Pools of Privilege
- Mapping – Initiativen im Bezirk Mitte
- Mapping – Wie fühlt sich deine Stadt an?
An den Ständen entstanden viele Gespräche darüber, wie digitale Karten, Plattformen und Datensammlungen den Austausch im Kiez erleichtern und neue Perspektiven eröffnen.
In zwei Vorträgen wurden zentrale Fragen digitaler Teilhabe beleuchtet:
- Digital-Zebra (ZLB) gab Impulse rund um die Frage, wie digitale Räume für alle zugänglich werden können.
- Das Forschungsprojekt „Deine emotionale Stadt“ zeigte auf, wie emotionale Wahrnehmungen der Stadt digital erfasst und sichtbar gemacht werden können.
In einer anschließenden Austauschphase erfuhren Teilnehmende, wie Initiativen Social Media und digitale Tools effektiv nutzen können, und kamen mit den Teams der Projekte Digital Zebra und Deine emotionale Stadt in den Austausch.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für die spannenden Beiträge.
Bei Fragen stehen wir weiterhin gerne zur Verfügung:
📧 beteiligung-mitte@list-gmbh.de






Vernetzungstreffen für Clean-Up Initiativen im Bezirk Mitte
Ob regelmäßig oder spontan – Clean-Up-Initiativen leisten einen wertvollen Beitrag für lebenswerte Nachbarschaften. Gleichzeitig stoßen viele Gruppen auf ähnliche Fragen:
- Was sind erste Schritte zur Gründung einer eigenen Initiative?
- Wie gewinnen wir neue Mitstreiter*innen?
- Welche Unterstützung gibt es – z. B. von der BSR oder dem Bezirk?
- Und wohin eigentlich mit dem gesammelten Müll?
Um diese Themen ging es im Online-Vernetzungstreffen für Clean-Up-Initiativen im Bezirk Mitte am Montag, 28. April 2025 / 17:30–18:30 Uhr
Bei Interesse an der Dokumentation der Veranstaltung und an weiterer Vernetzung gerne melden bei beteiligung-mitte@list-gmbh.de
Rückblick: Mit(te)einander draußen - Freiflächen für Alle gestalten
Das Büro für Bürger*innenbeteiligung möchte sich bei allen Gästen und Beteiligten für das Gelingen der Informationsveranstaltung „Mit(te)einander draußen – Freiflächen für Alle gestalten“ am 11.12.2024 herzlich bedanken.
Gemeinsam haben wir darüber gesprochen, wie Initiativen Zugang zu Flächen bekommen und wie sie diese sichern und gestalten können – und das alles partizipativ und in vielen Fällen ehrenamtlich. Wir haben viel mitgenommen und blicken voller Freude auf diesen Abend zurück.
Ein besonderer Dank gilt den Initiativen, die mit ihren Ständen, Vorträgen und Workshops die Veranstaltung erst möglich gemacht haben:
- Er(be)leben
- Himmelbeet Gemeinschaftsgarten – mit einem Workshop zur Broschüre Praxiswissen Flächensicherung
- Nachbarschaftsgruppe rund um den Eulerplatz (Kontakt u.a. hier)
- Offener Kanal Europa – Der erste TV-Sender der Europacity, Berlin
- Parkcafé Rehberge
- Pool Potentials
- Stadtgrün mitgestalten – Bepflanze Deine Baumscheibe in Mitte
- Stephankiez – Straßenfest
- Tag des guten Lebens Berlin (Brüsseler Kiez)
- U8 Kollektiv (@u8_kollektiv)
- Volksentscheid Berlin autofrei
- Wassertanke – Regenspeicher für die Städte













Rückblick der Veranstaltung: Bürger*innenräte und ihr Potential für den Bezirk Mitte
Das Büro für Bürger*innenbeteiligung möchte sich bei allen Gästen und Beteiligten für das Gelingen der Informationsveranstaltung „Bürger*innenräte und ihr Potential für den Bezirk Berlin-Mitte“ am 24.05.2024 bedanken.
Hier finden Sie die Dokumentation der Veranstaltung, also die Präsentationen und eine Aufzeichnung der Vorträge zur weiteren Verwendung. Wir hoffen, dass die Veranstaltung geholfen hat, die Möglichkeiten und Grenzen des Formats aufzuzeigen und zu weiterem Nachdenken anzuregen.
Das Büro für Bürger*innenbeteiligung bietet an, auch zukünftig bei der Vernetzung zum Thema Bürger*innenräte im Bezirk Mitte zu unterstützen. Außerdem stehen wir Politik und Verwaltung beratend zur Seite wenn es darum geht, ob und für welche Themen Bürger*innenräte etabliert werden sollten und welche Voraussetzungen für ihr Gelingen zu schaffen sind.
Folgende Erkenntnisse haben wir dabei aus der Veranstaltung mitgenommen:
Bürger*innenräte sind losbasierte, deliberative Beteiligungsformate. Sie werden in der Regel für eine begrenzte Zeit und mit einer konkreten Fragestellung eingesetzt, um Lösungen oder Empfehlungen für Politik und Verwaltung zu erarbeiten.
Durch die Auswahl per Losverfahren können im Idealfall auch Menschen erreicht werden, die bei anderen Beteiligungsformaten zu den schwer oder gar nicht erreichbaren Zielgruppen gehören. Die repräsentative Besetzung, verbunden mit einer entsprechenden Perspektivenvielfalt und dem geringe Lobbyeinfluss in Bürger*innenräten erhöht die Legitimität des Verfahrens und der Ergebnisse, die durch den Austausch begründeter Einzelpositionen zustande gekommen sind. So kann wechselseitiges politisches Vertrauen aufgebaut, der Spaltung der Gesellschaft entgegengewirkt und somit die Demokratie gestärkt werden.
Als Voraussetzungen für Bürger*innenräte wurden u.a. ihre sinnvolle Verortung auf einer Ebene (z.Bsp. Bezirk, Stadtteil oder Kiez), eine klare Benennung der Adressat*innen der Ergebnisse, Verbindliche und klare Entscheidungsspielräume und –Kompetenzen herausgearbeitet.
Eine Einsetzung ist prinzipiell über mindestens zwei Wege denkbar: Über eine Einsetzung durch die Bezirksverwaltung oder, indem Bürger*innen für die Einsetzung bei Politik und Verwaltung einsetzen. Wie bei allen Beteiligungsformaten, ist es wichtig, vorab die Frage zu beantworten, welche Ziele mit der Einsetzung verfolgt werden. Nur so kann ermittelt werden, ob das Format tatsächlich das richtige Mittel der Wahl ist, um das Ziel zu erreichen. Weitere Hinweise zu Bürger*innenräten und ihrer Organisation finden Sie u.a. hier.
Neben vielen positiven Aspekten sollen aber auch die Grenzen des Formates nicht ausgeblendet werden. So führen Bürger*innenräte nicht automatisch zu einer Stärkung der Demokratie – dies erfordert einen flächendeckenden Diskurs, der die gesamte Bevölkerung mit einbezieht. Letztendlich kommen in Bürger*innenräten nur ein Bruchteil der Bevölkerung mit Politiker*innen in Kontakt kommt, weshalb der Aufbau von wechselseitigem Vertrauen ist nur begrenzt möglich ist und sogar die Gefahr besteht, bestimmte Themen in einen Bürger*innenrat auszulagern und damit aus der Öffentlichkeit herauszunehmen. Eine Überhöhung der Bedeutung von Bürger*innenräten kann dann zur Gefahr werden, wenn gleichzeitig andere Beteiligungsformen, die potenziell allen Bürger*innen offenstehen, vernachlässigt werden. Bürger*innenräte funktionieren daher am besten als Teil eines größeren Beteiligungskonzepts. Weitere Ausführungen zu Bürger*innenräten und den damit verbunden Missverständnissen sind u.a. hier zu finden.






































